Ozon und "Das Trockene Auge"
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1. Was ist Ozon:
Ozon ist ein dreiatomiger Sauerstoff O3. Viele dieser Moleküle des dreiatomigen Sauerstoffs befinden sich in einer Höhe von 10- 50 Kilometer in jenen Teil der Erdatmosphäre, den man Stratosphäre nennt. Er hat die Aufgabe uns Menschen , Tiere und Pflanzen vor den gefährlichen UV- Strahlen aus dem Weltall zu schützen.

2. Was ist der gefährliche Sommersmog.
Der Sommersmog entsteht nicht nur allein durch die immer stärker werdenden Sonnenstrahlen, sondern auch durch das bodennahe Stickstoffmonoxid . Durch das bereits vorhandene Ozon und die flüchtigen Kohlenwasserstoffe wird das Stickstoffmonoxid zu Stickstoffdioxid ( NO2). Durch das Sonnenlicht zerfällt letzteres in einem Prozeß wieder in NO und ein freies Sauerstoffatom(O), das sich in einer komplizierten Prozeßkette an normalen Sauerstoff (O2) anlagert und dann das Ozon (O3) bildet. Wenn das Sonnenlicht fehlt, wird das Ozon wieder abgebaut.

3. Was passiert beim Sommersmog und " Dem Trocken Auge" ?

Bei erhöhten Ozonwerten kommt es öfters dazu, daß Menschen mit dem trockenen Auge sehr stark gerötete Augen haben und die Tränenproduktion erheblich herabgesetzt ist. Schon geringe Ozonwerte ab 80 µg können sehr starke Beschwerden hervorrufen.

4. Was kann man selber bei zu hohen Ozonwerten tun?

5. Was man sonst noch tun kann um gefährliche Folgeerscheinungen des Sommersmog zu vermeiden. 6. Was man sonst noch tun kann, um Folgeschäden für seinen Organismus bei zu hohen Ozonwerten zu vermeiden.
6.1 Richtiges Anwenden von Sonnenschutzmitteln:

Sonnenschutzmittel immer nach Hauttyp anwenden.

Die vier Hauttypen:
Hauttyp I : helle Haut, Sommersprossen und rotes oder rotblondes Haar
Hauttyp II: helle Haut und blondes Haar
Hauttyp III: braune Augen und dunkles Haar
Hauttyp IV: dunkler Teint und schwarzes Haar

Richtwerte für ein Sonnenbad, je nach Hauttyp:

Hauttyp I :
Menschen des Hauttyp I sind besonders gefährdet, weil sie nie braun werden und schon nach kurzen Sonnenbaden einen Sonnenbrand bekommen. Ungeschützt sollten sie nicht länger als 10 Minuten am Tag sonnen. Bei Anwendung eines Sonnenschutzmittels mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 15 können sie das Sonnenbad auf höchstens eine bis anderthalb Stunden ausdehnen. Richtig bekleidet und mit Sonnenschutz dürfen sie bis zu drei Stunden in der Sonne bleiben.

Hauttyp II:
Menschen des Hauttyp II werden zwar braun, bekommen aber auch leicht einen Sonnenbrand. Ohne Sonnenschutz können sie 10 - 20 Minuten in der Sonne liegen. Mit einen Sonnenschutz- Mittel anfangs LSF 14, nach einigen Tagen 14 - 8 höchstens anderthalb bis zwei Stunden. Bekleidet und mit Sonnenschutzmittel können sie sich bis zu 5 Stunden in der Sonne aufhalten.

Hauttyp III:
Menschen des Hauttyp III werden recht schnell braun und bekommen selten einen Sonnenbrand. Ungeschützt können sich solche Menschen für 20- 30 Minuten der vollen Sonne aussetzen. Verwenden sie ein Sonnenschutzmittel mit LSF8 später 8-5 , kann das Sonnenbad höchstens zwei bis zweieinhalb Stunden dauern. In Kleidung und mit Sonnenschutzmittel für die ungeschützten Hautpartien versehen, können sie bis zu 7 Stunden am Tag in der Sonne bleiben.

Hauttyp IV:
Menschen des Hauttyp IV werden immer sehr schnell braun und bekommen nie einen Sonnenbrand. Ungeschützt können sich solche Menschen für 45 bis 60 Minuten der vollen Sonne aussetzen. Verwenden sie ein Sonnenschutzmittel mit LSF 4 später 4 bis 2 , steht einem Sonnenbaden bis zu Stunden nichts im Wege. Angezogen und mit Sonnenschutzmittel dürfen sie 10 Stunden und länger in die Sonne.

Kinder :
Sie sind unabhänig vom Typ besonders gefährdet. Deshalb gehören sie ohne Sonnenschutz höchstens 10 Minuten in die volle Sonne. Kinder unter 3 Jahren sollte man überhaupt nicht in die pralle Sonne lassen. Mit Sonnenschutzmittel LSF15 oder höher sollten sie sich höchstens 1 Stunde in der Sonne tummeln. Richtig angezogen und mit Sonnenschutz für Gesicht, Nacken, Arme und Beine müssen sie erst nach 3 bis 4 Stunden wieder in den Schatten.

Was ist das richtige Sonnenschutzmittel :

1. Sonnenöle schützen kaum vor UV - Strahlung
2. Sonnencrems sind gut gegen UV B - Strahlung
3. Sonnenmilch, -gel und - lotion sind gut gegen UV B - Strahl und zumeist wasserfest.
4. Babyprodukte schützen und sind zudem frei von Konservierungs - und Parfümstoffen ( keine Allergien )
5. Sun - Blocker schützen vor UV B - und UV A - Strahlung ( Breitbandschutz )
6. Vorbräuner bieten keinen Sonnenschutz
7. Selbstbräuner bieten ebenfalls keinen Sonnenschutz
8. Biologische Sonnenschutzmittel sind relativ neu auf den Markt, wissenschaftliche Erkenntnisse liegen noch  nicht vor.

Was bewirkt ein Lichtschutzfaktor?
Lichtschutzfaktor (LSF) sind heute bei den meisten Sonnenschutzmittel angegeben. Sie sind der Faktor, mit dem man die Zeit multiplizieren kann, in der der Einzelne je nach Hauttyp sich ungeschützt der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen kann, und erhält dann die Zeit für die man sich nach den Auftragen des Sonnenschutzmittels in der Sonne aufhalten darf.

Zum Beispiel Hauttyp II kann sich ungschützt für 10 bis 20 Minuten in der Sonne aufhalten. Verwendet man ein Sonnenschutzmittel mit LSF 14, dann verlängert sich die Sonnenzeit auf 140 bis 280 Minuten.

Richtige Kleidung :

Wer sich im Sommer am Strand in hautenge Leggins und T-Shirt zwängt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ungehindert die UV-Strahlung durchläßt. Von den Arabern kann man lernen, denn sie tragen helle (vor allem weiße ) Baumwollkleidung (weite Hosen, weites T- Shirt ) und auch einen weißen Hut mit breiter Krempe.

Weiße Kleidung absorbiert die Sonnenstrahlung.

7.Vorbeugender Ozonschutz von innen
Mit einer ausgewogenen Ernährung , also reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen kann etwas zur Vorbeugung gegen die gefährlichen UV- Strahlen und den Sommersmog getan werden.

Hierzu zählen:
Vitamin : A,C, E, B1, B2, B3, B5, B6, Biotin, Folsäure,B12
Mineralien : Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Natrium, Magnesium, Zink

Vitamin A :Es spielt beim Schutz vor Ozonschäden eine sehr wichtige Rolle:

- hält die Schleimhäute feucht, wozu auch das Feuchthalten der Augen zählt
- ist ein fleißiger Radikalfänger, das bei zu hohen Ozonbelastungen und zum Schutz vor zu intensiver Sonneneinwirkung gleich doppelt wichtig ist, denn freie Radikale unseren Organismus schädigen durch zu hohe Ozonkonzentration und UV- Strahlung.

Vitamin C :Es schützt unser Immunsytem . Sie brauchen eine starke Immunabwehr im Sommer mehr noch als im Winter, denn in der heißen Jahreszeit heißt es, sich vor vielen ge-
fährlichen Attacken zu schützen, als bloß einer Erkältung.

Vitamin E :Dieses Vitamin schützt die empfindlichen Zellmembranen vor den Angriffen hochreaktiver, schädlicher freier Radikale.

Vitamin B1 : Enzyme, die mit diesen Koenzym zusammenarbeitet, sind direkt an der Funktion des Gehirns und des Nervensystems beteiligt und daher mit dem Stoffwechsel im
Körper verbunden. Ein Mangel äußert sich in der Krankheit Beriberi, die tötlich enden kann.

Vitamin B2 : Es hilft beim Entgiften der Leber und ist an den Auf- und Abbauvorgängen der roten Blutkörperchen beteiligt. Auch der Stoffwechsel von Linse und Hornhaut
des Auges ist auf dieses Vitamin angewiesen.

Vitamin B3 : Dieses Vitamin Niacin spielt als Bestandteil der menschlichen Koenzyme NAD und NADP eine ganz entscheidende Rolle im Auf- und Abbau von Kohlenhydraten,
Fettsäuren und Aminosäuren. Die beiden wichtigen Koenzyme sind in allen Zellen des Organismus vorhanden.

Vitamin B6 : Es ist vor allem für den Aufbau verschiedener Eiweißmoleküle erforderlich. Die Synthese der verschiedenen Enzymmoleküle wäre ohne dieses Vitamin nicht möglich.
Deshalb ist für eine gute Anpassungfähigkeit des Organismus auch eine regelmäßige Versorgung mit B6 unverzichtbar.

Vitamin B12: Es ist zusammen mit Folsäure verantwortlich, daß die roten Blutkörperchen im Knochenmark normal heranreifen und sich gesund entwickeln. Aber auch für das Nervensystem ist es sehr wichtig.

Biotin :Es ist als Koenzym fest an das sogenannte Biotinenzym gebunden. Dieses Enzym ist an der Regulation des Auf- und Abbaus von Kohlenhydrat- Molekülen beteiligt.

Folsäure :Hier werden mehrere wasserlösliche Verbindungen zusammengefaßt, die sich lediglich durch die Anzahl einer bestimmten Gruppe ( Glutaminsäurerest) unterscheiden. Es
arbeitet mit einer Reihe wichtiger Enzyme zusammen, die vor allem am Aufbau von Riesenmolekülen aus besonders langen Ketten beteiligt sind - etwa an der Synthese
der Kernsäuren DNS und RNS, die das genetische Informationsmaterial darstellen. Aber auch an der Herstellung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin ist das Folsäure-
enzym maßgeblich beteiligt. Bei erhöhtem Streß braucht ihr Organismus ausreichend Folsäure.

Wichtig sind auch die Mineralien :
Wenn Sie ihrer Enzymausstattung und den körpereigenen Radikalfängern auf die Sprünge helfen  wollen, müssen Sie auch darauf achten, das Sie sich ausreichend mit Mineralien versorgen . Hier sind damit gemeint: Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, und Zink.
Eine ausreichende Versorgung mit all den wichtigsten Vitaminen und Mineralien bieten ihnen gute Chance im Kampf gegen Ozon und zu starke UV- Bestrahlung. Bei dauernd hohen Ozonwerten im Sommer sollten sie sich angewöhnen, ihren Organismus zweimal täglich ausreichend mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu versorgen.

8. Vitamin- und mineralstoffreiche Sommerrezepte:

Nudeln mit Nüssen und Karotten
( 2 Personen )
( Reich an Vitamin A,B, C, E, Melatonin)
250 g Bandnudeln
3 Möhren
100 g Nußkerne
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin und Thymian
3 EL Olivenöl
1EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Nudeln bißfest kochen. Währenddessen Nüsse hacken, Möhren raspeln, Knoblauch zerdrücken, Rosmarin- und Thymianblätter vom Zweig abstreifen und kleinschneiden. Alles in der Pfanne mit heißem Öl und Zitronensaft bei geringerer Hitze zugedeckt ziehen lassen, bis die Nudeln gekocht sind. Die abgetropften Nudeln kurz in die Pfanne beifügen, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf warmen Tellern servieren.
 

Gemüsereis- Pfanne
(4 Personen)
( Besonders reich an: Melatonin, Vitamin A, der Gruppe b, C, Spurenelemente, Mineralien)

250 g Langkornreis
600 ml Gemüsebrühe
3 mittelgroße Karotten
250 g Brokkoli
1 rote und gelbe Paprika
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g geriebener Hartkäse
1 TL Curcuma oder Curry
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken und mit Curcuma in der Hälfte des Olivenöl andünsten. Reis beigeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und kurz aufkochen lassen. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 20- 30 Minuten ziehen lassen. Gemüse in kleine Würfel oder Streifen schneiden und  im restlichen Olivenöl kurz andünsten. Gebratenes Gemüse mit dem gedünsteten Reis vermischen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit dem Käse bestreuen und kurz auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit gehackter Petersilie garnieren und in der Pfanne servieren.

Provencalischer Tomatensalat
( 4 Personen )
( Reichlich enthalten vor allem: Vitamin A, C, E, Melatonin )
500 g vollreife Tomaten
1 Bund Petersilie
1-2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
In Scheiben oder Viertel geschnittene Tomaten in einer Schüssel schichten. Jede Schicht mit Salz  und Pfeffer würzen und mit gehacktem Knoblauch und Petersilie bestreuen. Den Salat mit Olivenöl begießen und sofort servieren.

9. Sehr wichtig ist auch die Flüssigkeitszufuhr

Sehen sie bitte unter dem Kapitel Sonne und Sonnenschutz nach.

11. Einige vitaminreiche Sommergetränke:

Cocktail "Pussy foot "
( 1 Person )
( Enthält unter anderen viel Vitamin C )
50 ml Orangensaft
20 ml frischgepreßter Zitronensaft oder Limonensaft
30 ml Ananassaft
10 ml Grenadinesirup
Zutaten vermischen und in ein Glas mit Eiswürfel servieren.

Karottensaft "Summer in the City "
( 1 Person )
( Reich an Melatonin, Vitamin A, C, besonders kalorienarm )
2 Karotten
2 Orangen
1/ 2 Zitrone
Karottensaft in Entsafter herstellen und mit Orangen und Zitronensaft vermischen. Im Glas mit
Orangenscheibe garniert servieren.

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