1. Lichtdämpfung und der UV Schutz:
Es kommt vor allem auf die Lichtdämpfung und den
UV Schutz an. Je nach regionaler Gegebenheit muß
der UV Schutz unterschiedlichen Anforderungen genügen.
In unseren Breitengraden reicht ein Tönung
mit einer Absorption von 57% bis 82% aus. In den Tropen
oder im Hochgebirge benötigt man dunkle Gläser
mit einer Absorpion bis zu 92%. Wer schon eine Brille
tragen muss, sollte immer seine Gläserstärke mit
einarbeiten lassen. Lassen sie sich immer von einem Augenoptiker
beraten, denn Sonnenbrillen die es am Kiosk im Supermarkt und sonst noch
zu kaufen gibt, sind schlechter als beim Optikier , denn da steht es ja
nicht auf den Gestell und was sie für ein UV Schutz hat. Wer sich
aber sagt, daß beim Optiker die Sonnenbrille zu teuer ist und sich
woanders eine kauft, schadet sehr seine Augen. Man wird erst den großen
Fehler nach Jahren erkennen, wenn man frühzeitig den gefährlichen
Grünen Star hat, der zur Erblindung führen kann. Damit es nicht
erst dazu kommen muß, sollten schon kleine Kinder eine Sonnenbrille
tragen, wo die Tönung nicht so sehr dunkel zu sein braucht. Es gibt
heute schon sehr modische und schicke Gestelle. Für Allergiker gibt
es sehr gute Titangestelle oder Naturhornbrillen, die zwar etwas teuer
sind, aber der Allergie vorbeugen.
2. Worauf sollten Sie beim Kauf achten:
|
|
||||
|
UV- Schutz
===>
Farbe der Gläser ===> optische Qualität ===> |
![]() |
<=== gutsitzendes,
nicht drückendes
<=== blasen- und kratzerfreie Gläser |
3. Putzen der Sonnenbrillen:
Man sollte die Brille immer mit einem Brillenputztuch
und nicht, wie es weitverbreite Meinung ist,
mit einem T-Schirt, Handtuch, Tempotaschentuch, denn
dadurch können die Gläser verkratzt werden.
Eine Naturhornbrille darf niemals mit Wasser geputzt
werden, sondern immer nur mit einem dafür
vorgesehenen Putztuch und der Pflege- Paste.
4. Richtiges verstauen:
Weit verbreitet ist unter den Jugendlichen die Sonnenbrille,
wenn sie nicht getragen wird, über die
Stirn zu schieben, was dem Gestell sehr schadet, weil
es sich verbiegen kann. Immer sollte sie im Etui
aufbewart werden, wo sie geschützt ist.
5. Sonnenschutz und Sport:
Bei allen Sportarten, die im Freien ausgeübt werden,
sollte man eine Schutzbrille mit dem entsprechenden
UV- Schutz tragen. Das trifft nicht nur für Leistungsportler
zu, sondern auch für die Freizeitsportler.
Hände weg von Sonnenbrillen, die nicht vom Optiker sind, ihre Augen werden es Ihnen danken.
6. Kontaktlinsen und Sonnenschutz:
Kontaktlinsenträger können Ihre Kontaktlinsen bei Sonnenschein weiterhin tragen, müssen aber eine Sonnenbrille ohne Dioptrien dazu tragen. Schwierig ist es, getönte Kontaklinsen zu benutzen, denn wenn die Sonne untergegangen ist, können sie unterwegs nicht aus dem Auge genommen werden.
7. Autofahren, Zweiradfahren und Sonnenbrillen
Ein sehr wichtiges Thema ist das Autofahren mit getönten
Brillen und phototropen Gläsern, die je nach Lichteinfall automatisch
dunkler werden. Getönte Brillen schützen zwar vor zuviel
Sonne, lassen aber bei trüben Wetter und nachts weniger Licht ins
Auge. Gerade nachts setzen Autofahrer gerne eine Sonnenbrille auf, um nicht
von den entgegenkommenden Autos geblendet zu werden. Durch die Sonnenbrille
ist die Sichtweite in die Ferne erheblich eingeschränkt. Dadurch kann
es sehr schnell zu Unfällen kommen. Man sollte immer mit einer Klarsichtbrille
fahren.
Kontaktlinsenträger sollten nie mit getönten
Linsen fahren, denn auch dort ist die Fernsicht sehr eingeschränkt.
Also Hände weg von getönten Gläsern in Sonnenbrillen oder phototropen Gläsern, wenn Sie in der Dämmerung oder bei Nacht fahren.
Die Brille mit Gleitsichtgläsern
kam vor etwa 10 Jahren auf den Markt und war für den Autofahrer absolut
ungeeignet., denn im Straßenverkehr konnte man wegen der starken
Randverzerrung nichts sehen. Heute sind diese Gläser schon sehr
weit verbesssert worden, so daß Autofahrer damit am Straßenverkehr
teilnehmen können.
Für den Zweiradfahrer trifft
das gleiche zu wie für den Autofahrer.